
Gesunde Ernährung kann dein Leben um bis zu 10 Jahre verlängern!
Eine neue Studie der Universität Bergen, basierend auf Daten der Global-Burden-of-Disease-Studie, zeigt: Wer seine Ernährung frühzeitig umstellt, kann im Durchschnitt bis zu 10 Jahre länger leben – selbst mit 80 Jahren sind noch über 3 zusätzliche Jahre möglich.
Die wichtigsten Ernährungs-Tipps für ein längeres Leben:
- Mehr Hülsenfrüchte essen: Linsen, Bohnen und Erbsen liefern wertvolle Proteine und Ballaststoffe. Wer seine tägliche Zufuhr auf 200 g erhöht, kann im Schnitt über 2 Jahre an Lebenszeit gewinnen.
- Vollkorn statt Weißmehl: Zwei Scheiben Roggenbrot, ein Schälchen Vollkornmüsli und etwas Vollkornreis pro Tag fördern die Gesundheit.
- Täglich Nüsse genießen: Eine Handvoll Mandeln, Walnüsse oder Cashews liefert gesunde Fette und schützt das Herz.
- Mehr Obst & Gemüse essen: Eine bunte Mischung aus Tomaten, Paprika, Avocados, Beeren, Äpfeln und Co. stärkt das Immunsystem und hält fit.
- Fisch statt rotes Fleisch bevorzugen: Ein großes Stück Hering oder Lachs pro Woche hat eine positive Wirkung auf die Gesundheit.
Diese Lebensmittel solltest du reduzieren oder meiden:
- Rotes & verarbeitetes Fleisch (z. B. Steak, Wurst, Salami): Der Konsum kann die Lebenszeit um bis zu 4 Jahre verkürzen.
- Zuckerhaltige Getränke & Weißmehlprodukte: Sie fördern Entzündungen und erhöhen das Risiko für Krankheiten.
- Zu viel Ei, Geflügel & Milchprodukte: Diese sollten in Maßen genossen werden.
Warum funktioniert das?
Diese Lebensmittel haben entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften, die Zellschäden vorbeugen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes senken.
Wissenschaftlich belegter Effekt
Die Berechnungen stammen aus einer Studie von Forschern um Lars Fadnes von der Universität Bergen, die im Fachjournal PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Die Daten basieren auf der Global-Burden-of-Disease-Studie, die seit über 30 Jahren weltweit Todesfälle und Krankheiten untersucht.
Quelle: https://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.1003889